Elbsandstein steht schon länger auf der Wanderliste. Malerweg soll relativ viel los sein, deshalb entscheiden wir uns für den Forststeig https://www.forststeig.sachsen.de/ der eher durch unberührte Natur führt. Das impliziert aber dass man in Hütten oder im Zelt übernachten muss. In Hütten sind leider keine Hunde erlaubt.
Da wir mit Wohnmobil anreisen macht es Sinn als Ausgangs- und Endpunkt einen Campingplatz/Stellplatz zu wählen. Camping Ostrow liegt genau auf der Route ist aber leider schon voll also nehmen wir den sehr guten Stellplatz in Sněžník.
Tag 1 Bad Schandau – Königstein
17,7km 630hm 4h36min

Wir parken das Wohnmobil in Königstein (dedizierte Parkplätze direkt im Zentrum) und nehmen den Bus nach Bad Schandau Bahnhof (Hunde mit Maulkorb erlaubt). Ein kleines Stück läuft man nicht wirklich schön an der Elbe entlang (aber zumindest mit schönem Blick auf Bad Schandau) bis der offizielle Wegweiser zum Forststeig abgeht. Es geht viel einsam durch den Wald und an einigen hübschen Felsformationen vorbei.




Am Papststein mit Ausflugslokal hat uns spätestens die Zivilisation wieder eingeholt, aber dafür gibt es super Aussicht, gutes Mittagessen und ausreichend Wasser für die Hunde. Ansonsten haben wir auf dem Weg keine Trinkmöglichkeiten gesehen. Über Leitern geht es wieder abwärts, nicht optimal für die Hunde, aber nichts was ein halbwegs trainierter und gesicherter Hund nicht hinbekommt. Hier ist allerdings schon recht viel los und es ist teils sehr eng. Hinter dem großen Parkplatz wird es aber sofort wieder einsam und über den Quirl und super Ausblicken auf den Pfaffenstein geht es zurück nach Königstein.



Tag 2 Königstein – Spitzstein Biwak
22,6km 720hm 6h12min
Mit dem tschechischen Taxi (Taxi Děčín) geht es in der Früh von Sněžník nach Königstein (Hunde kein Problem). Hinter Königsstein (mit einigen Einkaufsmöglichkeiten und Lokalen) geht es sofort wieder einsam durch den Wald, das ändert sich erst auf der anderen Seite der Biela wenn wieder einige schöne Felsformationen auf dem Weg liegen. Die Biela wird zweimal gequert und schafft Trinkmöglichkeit für die Hunde und Erfrischung für uns. In Nikolsdorf gibt es auch Trinkwasser aus einem Hahn.
Eine lange und anstrenge Etappe mit einigen Höhenmetern, wir kommen erst spät am Spitzstein Biwak an und schlagen unser Zelt auf. Es sind außer uns noch einige andere Wanderer vor Ort, auch nachts kommen immer noch welche an.




Tag 3 Spitzstein Biwak – Sněžník
13,1km 300hm 3h30min

Es geht über ein paar einfache Treppen hoch auf den Spitzstein mit super Aussicht und zum Katzfels (hier müssen die Hunde kurz unten warten während wir die paar Meter hochsteigen, die Treppe ist nicht hundegeeignet). An der tschechischen Grenze verlassen wir den Forstweg um noch ein kurzes Stückchen zum Stellplatz zu wandern.


